Eine Wittenberger Familie nach der Reformation
Wittenberg an der Elbe war ein Zentrum der Reformation. Wie erging es den Menschen in jener Zeit? Welche Wende bedeutete für sie die Reformation? Was war ihnen wichtig? Wie lebten, starben und glaubten sie?
Eine im Jahr 1604 entstandene Sammlung von Grabinschriften einer großen Familie aus dem Wittenberger Land gibt uns Antworten auf solche Fragen. Wir lernen Männer und Frauen kennen, Greise und Kinder, Pfarrer und Laien, Dichter und Kaufleute. Wir treffen auf glücklich Verheiratete und untreue Eheleute, auf Menschen, die gesund gealtert sind, und auf solche, die an Schwäche, Fieber oder Depressionen gelitten haben, und wir begegnen sanft Entschlafenen und Verunglückten, ja sogar Ermordeten. So gewinnen wir für die ersten Generationen nach der Reformation einen direkten Einblick in das Leben, das Sterben und den Glauben der Menschen und ihre feste Zuversicht auf eine „fröhliche Auferstehung“.
Kai Brodersen:
Balthasar Mencius: Leben, Sterben, Glauben. Eine Wittenberger Familie nach der Reformation.
Zweisprachige Ausgabe.
Speyer 2026. 188 S., ISBN 978-3-911973-18-2
10 €
in Vorbereitung